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Dienstag, 22 April 2014 15:45

Massaker im Südsudan: Hunderte Zivilisten getötet

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Veröffentlicht: 17:45, 22. Apr. 2014 (CEST)
Riek Machar

Juba (Südsudan), 22.04.2014 – Bei einem Massaker in der südsudanesischen Stadt Bentiu sind offenbar hunderte Menschen getötet worden. Der erst 2011 unabhängig gewordene Staat befindet sich zurzeit im Bürgerkrieg.

Als Kämpfer die Stadt Bentiu einnahmen töteten sie mehrerer Hundert Zivilisten, die sich auf der Flucht befanden, teilten die Vereinten Nationen mit. Demnach hätten sich die Menschen in eine Kirche, ein Krankenhaus, ein verlassenes UN-Gebäude und eine Moschee geflüchtet. Allein in der Moschee wurden 200 Zivilisten getötet und 400 verletzt worden. In den Straßen der Stadt lägen Leichen. In Videoaufzeichnungen aus der Stadt ist ein Radlader, dessen Schaufel voller Leichen zu sehen.

Wie die UN-Friedensmission im Südsudan (UNMISS) mitteilte, handle es sich bei den Kämpfern um Aufständische. Diese sein über den lokalen Rundfunksender dazu aufgerufen worden, Frauen, die einer anderen Ethnie angehören zu vergewaltigen. Die Rebellen sind Anhänger des Vize-Präsidenten Riek Machar.

UNMISS-Truppen hätten jedoch 500 Zivilisten retten können. Mehr als 22.000 Menschen haben sich bereits in den UN-Stützpunkt der Stadt geflüchtet. Pro Person und Tag stünde nur ein Liter Wasser zur Verfügung, sagte UNMISS-Vertreter Toby Lanzer dem Fernsehsender „Al Jazeera“. „Es ist schwer vorstellbar, dass im Südsudan noch vor einigen Monaten Frieden herrschte.“, so Lanzer. Die Versorgungslage der Menschen im UN-Stützpunkt sei katastrophal, viele Menschen lägen im sterben.

Auch viele sudanesische Händler befänden sich unter den Opfern, so der UN-Mitarbeiter.

In dem aktuellen Bürgerkrieg kämpfen Präsident Salva Kiir und Vize-Präsident Riek Machar um die Macht in dem ölreichen Land. Die beiden Politiker gehören verfeindeten Volksgruppen an. Bislang sind in dem Konflikt mindestens 10.000 Menschen getötet worden. Rund 900.000 Zivilisten sind auf der Flucht vor der Gewalt. Eine Millionen Menschen werden von einer Hungersnot bedroht, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit.

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