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Dienstag, 05 August 2014 01:22

Polizeibericht zu Unruhen in Xinjiang vorgelegt

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Veröffentlicht: 05.08.2014, 03:22 (CEST)
Lage von Xinjiang in China

Kashgar (China), 04.08.2014 – Knapp eine Woche, nachdem es am Montag, dem 28. Juli, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen einer großen Gruppe von Uiguren und chinesischen Sicherheitskräften nahe der Stadt Kashgar in der autonomen Region Xinjiang gekommen ist, wurden nun offizielle Zahlen zu den Opfern vorgelegt. Dem Bericht zufolge wurden 37 unbeteiligte Zivilisten und 59 von 215 Gewalttätern getötet. Mindestens 13 Personen sollen verletzt worden sein. Von den toten Zivilisten ist bekannt geworden, dass es sich um 35 Han-Chinesen und zwei Uiguren handelt. Zu Opfern unter den Sicherheitskräften wurde nichts weiter bekannt gegeben, außer dass 31 Polizeifahrzeuge zerstört wurden.

Die chinesischen Behörden bezeichnen die Angreifer als „Terroristen“, die Unterstützung sowohl in China als auch im Ausland gefunden hätten. Neben der Sicherstellung von Waffen, wie Messern und Äxten, wird in den chinesischen Medien die Entdeckung von Transparenten, die zum „Heiligen Krieg“ aufrufen, hervorgehoben. Die amerikanische Organisation Uyghur American Association, die sich für die Rechte der Uiguren einsetzt, spricht im Gegensatz zur chinesischen Darstellung von einem Protest gegen die chinesische Politik, die den Uiguren im islamischen Fastenmonat Ramadan die Befolgung entsprechender religiöser Gebote unmöglich machen sollte. Die Proteste seien von den chinesischen Sicherheitskräften mit großer Gewalt niedergeschlagen worden.

Keine der Darstellungen kann durch unabhängige Beobachter verifiziert werden. Es ist unklar, warum die chinesischen Behörden so lange warteten, bis sie eine Erklärung zu den Vorfällen abgaben. Am 30. Juli wurde der Imam der größten Moschee Kashgars getötet. Der Vorgang soll in Zusammenhang mit den Vorfällen von zwei Tagen zuvor stehen, und er wurde zuerst durch westliche Medien berichtet, ehe ihn auch chinesische Berichte aufgriffen. Nachrichten zu Vorfällen in der Region Xinjiang werden ansonsten sehr zeitnah von den chinesischen Medien veröffentlicht, wie etwa die Tatsache, dass am Freitag bei Hotan eine Gruppe von sogenannten „Terroristen“ von Sicherheitskräften gestellt wurde, nur Stunden später bereits vermeldet wurde.

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