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Freitag, 15 August 2014 01:50

Pakistan wehrt sich gegen Modis Kriegsrethorik

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Veröffentlicht: 15.08.2014, 03:50 (CEST)

Islamabad (Pakistan), 15.08.2014 – Die pakistanische Regierung hat sich einen Tag, nachdem sie von Indiens Premierminister Narendra Modi beschuldigt worden war mit Hilfe von Terroristen Krieg gegen Indien zu führen, energisch gegen diesen Vorwurf gewehrt.

Eine Sprecherin des pakistanischen Außenministeriums bezeichnete die Rede, die Modi anlässlich eines Besuchs in der Grenzregion Ladakh gehalten hatte, als grundlose Rhetorik. Die Sprecherin des Außenministeriums legte dabei ihr Hauptaugenmerk auf die Feststellung, dass Pakistan – genauso wie Indien – gegen den Terrorismus, d.h. in diesem Falle die Terrorgruppe Laschkar e-Taiba, vorgehe wie Indien den Terrorismus bekämpfe. „Terrorismus ist für uns eine reale und gegenwärtige Gefahr“ (im englischen Orginal: „Terrorism is a real and present danger for us“) heißt es dazu in der Stellungnahme der pakistanischen Regierung.

Die Bemerkungen Modis werden als wenig hilfreich im Bemühen um eine Wiederbelebung der bilateralen Beziehungen gesehen, die mit dem Besuch von Pakistans Premierminister Nawaz Sharif zur Amtseinführung Modis im Mai in Delhi nach langer Zeit der Abkühlung einen zaghaften neuen Auftrieb erhalten hatten. Aber auch rein innenpolitisch können die Bemerkungen Modis Sharif geschadet haben. Die anti-pakistanische Rede Modis kam nur zwei Tage vor großen Anti-Regierungsdemonstrationen in Islamabad. Eine Demonstration wird von dem in Kanada lebenden islamischen Gelehrten Muhammad Tahir-ul-Qadri unterstützt, der einen Sturz der Regierung und die Errichtung einer „islamischen“ Gesellschaftsordnung fordert. Die andere Demonstration wird von Oppostionsführer Imran Khan geleitet, der eine Wahlrechtsreform und eine Untersuchung der Wahl Sharifs im letzten Jahr fordert. Während Sharif diese Proteste zunächst unbeschadet überstehen dürfte, könnte das mittelfristig gleichwohl Auswirkungen haben. Sharif sieht sich nämlich auch Forderungen aus dem eigenen Militär gegenüber die Beziehungen zu Indien eher aus dem Focus seiner Politik zu nehmen und sich stattdessen um Afghanistan, das in Verbindung zu den Auseinandersetzungen mit den Taliban in der pakistanischen Region Waziristan steht, zu kümmern. Eine Innenpolitik, die sich bei aller Herausstellung des Islam um eine klare Abgrenzung zu islamistischen Tendenzen bemüht und damit eine klare Ablehnung von Modi, der von Pakistans größter englischsprachiger internationaler Zeitung International News als nationalistischer Hinduführer verurteilt wurde, könnten nun die Folge sein.

In Indien selbst erhielt Modi auch aus den Reihen der Opposition im indischen Parlament klare Unterstützung für seine Rede in Ladakh. Der Sprecher der oppositionellen indischen Kongresspartei, Abhishek Singhvi, sagte, es sei nur die Wahrheit, was der Premierminister gesagt habe, und verwies auf 25 gewalttätige Übergriffe über die Line of Control innerhalb der letzten 60 Tage.

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