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Sonntag, 25 November 2012 21:44

Idee für ein freies Computerbetriebssystem entstand vor 30 Jahren

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Veröffentlicht: 22:44, 25. Nov. 2012 (CET)
Symbol des GNU-Projektes
Richard Stallman setzt sich für freie Software ein

Cambridge (Massachusetts) (Vereinigte Staaten), 25.11.2012 – Genau von 20 Jahren - am 25. November 1992 - wurde die erste kommerzielle Version eines Linux/GNU/X-Unix Clones unter der Bezeichnung Yggdrasil Linux zum Komplettpreis von 99 US-Dollar angekündigt, konnte sich aber damals gegen die Microsoft-Konkurrenz nicht durchsetzen, die mit Windows NT ein ähnliches System für 69 US-Dollar anbot. Die Idee eines freien Computerbetriebssystems (Open source) entstand bereits 1982 und wurde im darauffolgenden Jahr von Richard Stallman als GNU-Projekt vorgestellt. Ein Grund für das Projekt war, dass seit 1980 immer mehr Computerhersteller ihre Quellcodes nicht mehr zur Verfügung stellten, so dass von den Nutzern keine Änderungen vorgenommen werden konnten. Es entstanden - hauptsächlich an den Universitäten - im Laufe der Jahre mehrere UNIX-Varianten, von denen das nach Linus Thorvalds benannte Linux aus dem Jahre 1991 das bekannteste ist.

Die Hauptverbreitung und die Weiterentwicklung erfolgte als kostenloses System meist im Rahmen von studentischen und wissenschaftlichen Projekten, während bei den käuflich angebotenen Versionen nicht für die Lizenz, sondern nur für das Material in Form von CDs und Handbüchern bezahlt wurde. Die GNU-Lizenz ist kostenlos und verlangt nur, dass der Quelltext darauf basierender Software wiederum unter derselben veröffentlicht werden muss. Auch in der öffentlichen Verwaltung fanden sich Anwendungen. Im Wasserwirtschaftsamt Bremen wurde die Datenbank zur Überwachung von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen im Jahre 1992 auf Linux umgestellt; das System war bis zu 15mal schneller als die damals handelsüblichen Arbeitsplatzrechner mit dem Microsoft-Betriebssystem DOS oder Windows und gehörte in Deutschland zu den ersten Anwendungen im nichtwissenschaftlichen Bereich. Die Server von T-Online nutzten mehrere Jahre lang Linux in der Version 0.99 - viele Internetanbieter stellten in der Folgezeit ihre System auf Linux oder ähnliche Systeme um. Im Jahre 2005 stellte die Verwaltung des Deutschen Bundestages ihre über 100 Server umfassende IT-Infrastruktur auf das Open-Source-Betriebssystem Linux um. Anfang 2012 kündigte Island an, seine öffentlichen Verwaltung auf Open-Source-Software umzustellen.

Nach statistischen Untersuchungen laufen gegenwärtig weltweit 64% aller Internetsysteme unter Unix, davon 51% unter Linux. Wahrscheinlich liegen diese Zahlen höher, da sich nicht immer der Name des Betriebssystems ermitteln lässt. Nach Aussagen des Online-Anbieters Amazon kann seine Linux-Anwendung in der Cloud die Daten 20mal schneller ins Rechensystem übertragen als bei einer Speicherung auf Festplatten.

Im privaten Bereich und an Arbeitsplätzen hat sich das System nur allmählich durchsetzen können, da insbesonders in der Anfangszeit einige technische Vorkenntnisse erforderlich waren, um ein System zu konfigurieren, das mit anderen am Markt vergleichbar war. Viele Menschen scheuten auch die Zeit, um sich in die komplexen Anwendungsmöglichkeiten einer offenen und freien Software einzuarbeiten. Inzwischen werden allerdings zu den meisten kommerziellen Softweare-Paketen, so auch bei Office-Anwendungen, als Alternative freie und kostenlose Programme angeboten, die für den privaten Gebrauch meistens ausreichen.

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