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Montag, 08 Juli 2013 14:00

Kanada: Verwüstungen in Kleinstadt nach Entgleisen eines Ölzugs

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Veröffentlicht: 16:00, 08. Jul. 2013
Lac-Mégantic vor der Katastrophe
Nordamerikanischer Tankwagen
Das betroffene Gebiet in Lac-Mégantic

Lac-Mégantic (Kanada), 08.07.2013 – Aus noch unbekannten Gründen ist in der kanadischen Stadt Lac-Mégantic am frühen Morgen des 6. Juli (Ortszeit) ein mit Erdölprodukten beladener Güterzug entgleist und explodiert. Der Zug kam von Bakken Field im US-Bundestaat North Dakota und sollte nach Saint John in der kanadischen Provinz New Brunswick fahren.

Der über Nacht im 12 Kilometer vom Unglücksort entfernten Nantes abgestellte Güterzug der Montreal, Maine and Atlantic Railway mit fünf Lokomotiven und 77 Waggons, darunter 73 Kesselwagen, hat sich offensichtlich auf der abschüssigen Strecke selbst in Bewegung gesetzt, obwohl die Bremsen angeblich angezogen waren. Gegen 1 Uhr nachts entgleiste der Geisterzug auf der Bahnstrecke Brookport–Mattawamkeag in der Stadtmitte von Lac-Mégantic. Zehn Wagen konnten abgekoppelt und gesichert werden, die übrigen Kesselwagen fingen Feuer und explodierten. Etwa 30 Gebäude wurden zerstört, 2.000 Bewohner mussten evakuiert werden, mindestens fünf Personen kamen ums Leben. Die Behörden gehen allerdings von einer weitaus höheren Anzahl an Todesopfern aus. Alleine in einer Bar, von der „nichts mehr übrig“ sei, hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks mindestens 50 Menschen befunden, so einer der Feuerwehrmänner. Die bisher gefundenen Opfer waren so entstellt, dass sie zur Identifizierung nach Montreal gebracht wurden. Ein Sprecher der Polizei meinte, dass unter Umständen nie alle Opfer gefunden würden, da die Hitze des Feuers so groß war.

Das Feuer, dessen Flammen anfangs kilometerweit zu sehen waren, konnte erst am Sonntagabend (Ortszeit) gelöscht werden. Bei dem Unglück waren 150 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter einige aus dem nahe gelegenen US-Bundesstaat Maine.

Warum sich der führerlose Zug in Bewegung gesetzt hat, ist bislang nicht bekannt, der kanadische Premierminister Stephen Harper kündigte aber eine umfassende Untersuchung an.

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